Wachet und betet, damit ihr nicht in Versuchung fallt!
Es ist eine alte Tradition, dass nach dem Abendmahlsgottesdienst am Gründonnerstag, Gläubige in der Kirche vor dem „Heiligen Brot“, das in der Monstranz aufgestellt ist, zur Anbetung verweilen.
Dabei wird die Erfahrung Jesu und seiner Jünger aufgegriffen, die nach den tiefen Erlebnissen der Fußwaschung und der „Einsetzung der Eucharistie“ während des Paschamahls – wie damals üblich -zusammen auf den der Stadt Jerusalem gegenüberliegenden Ölberg gingen, um sich über die Bedeutung des Gefeierten auszutauschen.