Anbetungsnacht

 
 
 
 
 

Wachet und betet, damit ihr nicht in Versuchung fallt!

 

Es ist eine alte Tradition, dass nach dem Abendmahlsgottesdienst am Gründonnerstag, Gläubige in der Kirche vor dem „Heiligen Brot“, das in der Monstranz aufgestellt ist, zur Anbetung verweilen.

Dabei wird die Erfahrung Jesu und seiner Jünger aufgegriffen, die nach den tiefen Erlebnissen der Fußwaschung und der „Einsetzung der Eucharistie“ während des Paschamahls – wie damals üblich -zusammen auf den der Stadt Jerusalem gegenüberliegenden Ölberg gingen, um sich über die Bedeutung des Gefeierten auszutauschen.

 

 

 

Für Jesus selbst standen diese Stunden besonders unter der Last, dass sich die kommenden Ereignisse immer mehr abzeichneten – Verhaftung, verraten und verlassen von den Freunden, Verurteilung und Tod! Das Ringen um den eigenen Weg, den persönlichen Glauben und die Beziehung zum Vater kommt in den Blick. Jesus betet: „Vater lass diesen Kelch an mir vorübergehen. Aber nicht mein Wille geschehe, sondern der deine.“ Die Jünger, seine Freunde bittet er, mit ihm zu wachen und zu beten.

 

 
 
 
 
  

 

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In unserer Kirche in Bad Dürrheim sind an diesem Abend des Gründonnerstags in der Regel bis ca. 23.00 Uhr immer Gläubige, die diesem Ruf zum „Mitwachen“ folgen. Zeiten der Stille, wechseln mit Gedankenimpulsen, gemeinsamen Gebeten, Lesungen und Liedern ab. Alle sind eingeladen, wann und solange wie es für sie passt und ihnen möglich ist, sich anzuschließen.

In der Regel bieten ab 23.00 Uhr die Jugendlichen der KJG in jugendgemäßen Formen an, sich dem Wachen und Beten für einige Stunden anzuschließen. Dabei gibt es Teile in der Kirche und auf Wegen durch unsere Stadt und in der Umgebung.