Palmsonntag

 
 
 

 

 

 

 

 

Mit dem Palmsonntag starten wir in die „Heilige Woche“ (Karwoche). Sie ist die Mitte und der Höhepunkt des Kirchenjahrs im Festkreis unserer katholischen Kirche.  

An diesem Tag erinnern wir an den Einzug Jesu in Jerusalem auf einem Esel, bei dem er von seinen Freunden, Anhängern und vielen, die zum Pesachfest in der Stadt sind, als König gefeiert wird. Die Menschen legen ihre Kleider auf den Weg, winken mit Palmzweigen und rufen „Hosianne, dem Sohn Davids“. All das sind Attribute eines Herrschers, als der Jesus damit gekennzeichnet wird.

 

 

 

In Jerusalem und auf der ganzen Welt, wird dieser Einzug Jesu mit Prozessionen gefeiert und im Gottesdienst wird die Passion (Leidensgeschichte Jesu) vorgetragen. Es hat sich ein reiches Brauchtum zu diesem Fest entwickelt. Gerade in unserer Region werden dazu „Palmen“ gebastelt, oft wahre Kunstwerke, die von Ort zu Ort verschieden gestaltet sind: in der Regel mit grünen Zweigen, die an Stäben oder Bögen gebunden werden, verziert mit bunten Bändern, bemalten Eiern oder Äpfeln, und kleinen Kreuzen. Diese Palmen werden im Gottesdienst gesegnet und als Schutzzeichen zuhause aufgestellt. Eine Besonderheit ist die Tradition in Bad Dürrheim, dass von verschiedenen Gruppen große Palmen gefertigt werden, die in der Kirche bis fast zur Decke reichen.

 

 
 
 
 
 
 
 

 

 

  

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