St. Mauritius Sunthausen
Geschichte der Kirche in Sunthausen:
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1275: Erste urkundliche Erwähnung der katholischen Pfarrei Sunthausen
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1497: Bericht über einen Fischerhof (Pfarrhof in Sunthausen), der sich im Besitz des Frauenklosters Amtenhausen befand
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15. Juni 1372: Graf Heinrich zu Fürstenberg (katholisch) schenkt seiner Gemahlin Gräfin von Zollern (evangelisch) die Hälfe des Dorfes Sunthausen mit allen Rechten und Zugehörigkeiten, was später noch tiefgreifende Konsequenzen haben sollte.
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1536: Der Teil von Sunthausen, der durch die Schenkung im Jahr 1372 zu Württemberg gehörte, wurde protestantisch.
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Ein Überbleibsel aus dieser Zeit ist, dass es in Sunthausen bis heute sowohl eine katholische als auch eine evangelische Tracht gibt.
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1584: Bau der heutigen Kirche
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1908: Beim Großbrand in Sunthausen brannte das Hauptschiff der damaligen Kirche völlig aus. Lediglich der Chor blieb erhalten.
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Beim Wiederaufbau wurde der frühere Chor als Seitenkapelle verwendet (heutiger Marienaltar mit Taufbecken) und das neue Hauptschiff um 90 Grad gedreht errichtet. So konnte der Neubau später mehr Gläubigen Platz bieten. Beim Wiederaufbau des Glockenturms konnten ca. 20 Meter des alten Gemäuers wieder verwendet werden. So entstand das heutige Kirchengebäude.
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1910: Anfertigung des Flügelaltars und der beiden Seitenaltäre
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22. Mai 1911: Weihe des neuen Gotteshauses in Sunthausen
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1974: Große Renovation der Pfarrkirche





