Ostern ist der höchste Feiertag der Katholischen Kirche. An ihm feiern die Christen die Auferstehung Jesu und den Sieg des Lebens über den Tod.
Alle vier Evangelien berichten über die Auferstehung Jesu. (Vgl.: Mk 16,1-11; Mt 28,1-10; Lk 24,31; Joh 20,16-19…) Auch die Jerusalemer Urchristen hielten die Namen der ersten Osterzeugen fest. (vgl. 1 Kor 15,3ff).
Im Glaubensbekenntnis kennen wir die Formulierung: „am dritten Tage auferstanden, gemäß der Schrift“. Gezählt wird hier vom Karfreitag weg über den Schabbat (Samstag) zum Sonntag. Während die Juden den Schabbat als Ruhetag und 7. Tag der Woche begehen, beginnen die Christen mit dem Sonntag, als Auferstehungstag Jesu, die Woche.
Ostern gehört zu den beweglichen Festen im Jahr. So wird Ostern in der Westkirche nach dem gregorianischen Kalender immer begangen am ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond. Damit feiern wir Osternfrühestens am 22. März und spätestens am 25. April, je nach Jahr.
Ostern war in den ersten christlichen Jahrhunderten lange der einzige Tauftermin im ganzen Jahr.
Mit der Liturgie der Osternachtsfeier endet die Fastenzeit. Wir bieten in unserer Seelsorgeeinheit zur Zeit immer in zwei Gemeinden die Möglichkeit, diese höchste Feier im ganzen Jahr zu besuchen.
Rund um Ostern hat sich ein vielfältiges Brauchtum entwickelt. Bei uns gibt’s in den Sakristeien an Ostern immer ein gemeinsames Osternestle für die Ministranten.